Mittwoch, den 30. Mai 2012 um 09:29 Uhr

Buch statt eBook oder eBook statt Buch

Written by  Nine
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Für viele scheint die Antwort auf die Frage im Zeitalter der multimedialen Technik und der Bibliotheken im Netz, der Dokumentationen und der eBooks eindeutig: Die Anwort auf die Frage, wie sexy ein Buch an sich überhaupt noch ist. Nicht nur Schüler der heutigen Generationen, so erweckt es den Anschein, sind mit der Nutzung von normalen Büchern überfordert, auch Erwachsene greifen offenbar mehr zum Datenträger als zum Schmöker.

Mit der Erfindung der Tablet PCs wurde auch die Spezies Buch immer unbedeutender, denn selbst bzw. vor allem größte Schinken kann man so erstens viel umweltfreundlicher, aber meistens auch noch wesentlich günstiger online erstehen und sich dann auf dem iPad oder Ähnlichem auch unterwegs jederzeit zu Gemüte führen, ohne schwer schleppen zu müssen.

Ist ein Buch noch sexy?

In einer Umfrage inklusive eigener Studie versuchte buchreport, der Frage nachzugehen. Veröffentlich ist das Ergebnis in der aktuellen Ausgabe vom Juni 2012. Daraus geht hervor, dass besonders die im Buchhandel beschäftigten Personen einen Rückgang in der Nachfrage herkömmlicher Bücher feststellen, während die Kunden selber darin nur eine vorübergehende Marktschwäche sehen. Im Wesentlichen gehen die Leser und potenziellen Kunden davon aus, dass der Markt von zu viel Unnützem überschüttet wird und hochwertige Schriften äußerst rar geworden sind.

Das überrascht, denn es kommen laufend sehr hoch qualitative Bücher auf den Markt, die dann auch in weiterer Folge die Bestsellerlisten erstürmen. Allerdngs: Es befinden sich natürlich auch schwarze Schafe darunter, denn fraglich ist bei dem einen oder anderen Produkt die Sinnhaftigkeit des Buches schon. Doch das gab es immer und wird es auch immer geben.

Als Konklusion bleibt also, dass der Markt schon Einbußen hinnehmen muss wegen der zunehmenden Attraktivität des Online-Marktes. Jedoch bleibt die dem Buch eigene Ästhetik behalten, die einfach nicht erscheinen mag, wenn die Seiten auf dem iPad umgeblättert werden.

Bild: Buch Wien 2009 von audiamo, CC-BY

Last modified on Dienstag, den 28. August 2012 um 11:51 Uhr

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